Die Berliner Josephin Mueller und Fred Hüning - beide Studenten der Ostkreuz Schule, die von der gleichnamigen Agentur gegründet wurde - verwenden für ihre Werke das Polaroid Bild. Jedoch auf ganz unterschiedliche Weise: Für seine Bildergeschichte "8qm", die das Zusammenleben eines Paares auf acht Quadratmetern erzählt, wählte Fred Hüning (1966 geboren) erst im nachhinein das Polaroid Format. Er legte auf seine bereits entwickelten Kleinformate einen quadratischen Ausschnitt und 'fakte' den charakteristischen weißen Rahmen.
Für ihre Foto Serie "Mikado" (mit echten Polaroids) verbrachte die 1979 geborene Josephin Mueller viele Studen im Jugendtreff Mikado in Frankfurt/Oder. Über vier Monate fuhr sie nach Frankfurt/Oder, kochte und sprach mit den Jugendlichen. Den aus dieser Annäherung entstandenen Polaroid Portraits hat Josephin Mueller das treffende Zitat: „Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit“ (J. Cocteau) vorangestellt.
Bis 6. Juli 2007, Mittwoch bis Freitag 16:30-19:30 Uhr, Galerie Foth, Barbarastraße 4, Freiburg.
Kommentare